ScheidungKonfliktregelung in schwierigen Zeiten

Die Scheidungsmediation regelt alle wichtigen Punkte einer Trennung wie z. B.

  • Aufteilung des Vermögens und des Besitzes
  • Kredite
  • Unterhalt
  • Obsorge der Kinder
  • Besuchsrecht
  • sowie weitere von den Parteien gewünschte Punkte

Das Mediatorenpaar, bei einer Scheidungsmediation empfiehlt sich eine Mediatorin und ein Mediator, unterstützt die Parteien dabei  eine gemeinsame, zukunftsorientiere Lösung zu erarbeiten.

Scheidung und Kinder


Das Leid der Kinder ist bei einer Scheidung nicht zu unterschätzen. Vorallem wenn die Kinder als Druckmittel missbraucht werden. Eine Scheidung ist für alle Beteiligten ein schmerzhafter und schwieriger Vorgang. Mittels Mediation können jedoch, bereits vor einer rechtsgültigen Scheidung, die Weichen für eine Zukunft ohne Verletzungen gestellt werden. Die erfahren Mediatoren unterstützen die Parteien dabei Lösungen zu finden, ohne dass es Verlierer gibt. Die Erfahrung zeigt, dass solche gemeinsam erarbeitete Lösungen wesentlich besser halten als solche die von Gerichten vorgegeben werden können.

Wenn Kinder vorhanden sind ist es unausweichlich, dass man auch nach der Scheidung in Kontakt bleibt. Gemeinsam erarbeitete Lösungen ermgögliches es viel leichter auch nach der schmerzvollen Phase der Trennung auf vernüftiger Basis miteinander umzugehen. Für die Kinder sind geschiedenen Eltern, die auch weiterhin in einem normalen Rahmen miteinander umgehen können ist dies der beste Garant, dass die Scheidung auch gut verarbeitet werden kann. Ein gemeinsames, verständisvolles Vorgehen gibt den Kindern Sicherheit und Geborgenheit. Unsere professionellen Konfliktmanager unterstützen die Eltern dabei, solche Lösungen zu erarbeiten.

Voraussetzungen für eine Mediation

  • Freiwilligkeit
  • Interesse für das Wohlergehen der Kinder
  • Bereitschaft, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten
  • Bereitschaft, offen über alles zu reden
  • Verzicht auf Drohungen

Ziele der Mediation


Das Ziel ist eine gemeinsam erarbeitete Vereinbarung, in der es keinen Verlierer gibt. Ein Nebeneffekt der durchgeführten Mediation ist es, dass die Parteien eine neue Form der Kommunikation und des Umgangs miteinander kennenlernen.Vor allem lernen die Konfliktparteien, in Zukunft anders und konstruktiver mit Konflikten umzugehen.

Mediation und Gesetz


In Österreich gibt es die geschützte Berufsbezeichnung "eigetragener Mediator". Diese Mediatoren habe eine staatlich anerkannte Ausbildung und sind in einer Liste des Bundesministeriums für Justiz aufgelistet. Um diesen Status auch zu erhalten, sind eingetragene MediatorInnen verpflichtet sich regelmäßige weiterzubilden:

Ablauf des Mediationsverfahrens:

Einführungsphase

Das Erstgespräch zur Abklärung der Eckpunkte ist kostenlos. In der eigentlichen Einführungsphase wird anschließend die Mediationsvereinbarung erstellt, die den Ablauf regelt. Dabei geht es um folgende Punkte:

  • Freiwilligkeit und Eigenverantwortung der Medianten
  • volle Informationjuristische Beratung, falls notwendig, vereinbaren (dies ist z. B. bei einer Scheidung der Fall)
  • Vertraulichkeit
  • Neutralität
  • Kosten
  • Administratives

Erhellungsphase

Alle beteiligten Parteien haben die Möglichkeit, ihre Sichtweise des Konfliktes darzustellen. Der/die MediatorIn achtet darauf, dass jede Partei genügend Zeit dafür hat.

Themensammlung

Dabei erstellen die Medianden eine Liste mit denjenigen Punkten, die sie besprechen möchten. Danach wird eine Reihenfolge für die zu besprechenden Themen festgelegt.

Bedürfnisermittlung

Damit eine Lösung gefunden wird, mit der alle Parteien zufrieden sind, werden Interessen und Bedürfnisse für jedes Thema erarbeitet. Der/die MediatorIn unterstützt die Parteien dabei.

Lösungsvarianten erarbeiten und bewerten

Sind die Bedürfnisse ermittelt, werden Lösungen entwickelt. Dabei wird darauf geachtet, dass möglichst viele der Interessen und Bedürfnisse aller Parteien abgedeckt wird. Jederzeit können Varianten zurückgestellt und als untauglich ausgeschieden werden.

Vereinbarung schliessen

Nachdem die Optionen erstellt und ausgewertet wurden, werden diese auf die Machbarkeit geprüft und letztendlich in einer Vereinbarung zusammengefasst. Die Vereinbarung wird auf verschieden Punkte geprüft, eventuell auch von RechtsanwältInnen.

Überprüfung

Einige Monate später wird nochmals ein Termin vereinbart. Damit soll sichergestellt werden, dass die getroffene Vereinbarung eingehalten wird. Dieser Termin wird abgesagt, sofern beide Parteien sich einig sind, dass die Vereinbarung gut ist und eingehalten wird.

Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom.
Albert Einstein (1879-1955), deutscher Physiker